BMBF-Projekt „Passagen aus Erwerbstätigkeit in das Studium – PETS“ bewilligt.
Neues Projekt zur Bildungs- und Hochschulforschung untersucht Effekte nicht-traditionellen Hochschulzugangs.
BMBF-Projekt „Passagen aus Erwerbstätigkeit in das Studium – PETS“ im Rahmen des „Universitätskollegs“ bewilligt.
Am Lehrstuhl für Makrosoziologie und Politische Soziologie startet ein neues Projekt zur Bildungs- und Hochschulforschung. Das von Prof. Holger Lengfeld gemeinsam mit Prof. Markus C. Arnold, Prof. Alexander Bassen und Dr. Christine Zöllner (alle FB Sozialökonomie) im Rahmen des Hamburger „Universitätskollegs“ beantragte Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Das Fördervolumen beträgt ca. 550.000 €. Vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden über drei Jahre an der Umsetzung der Projektziele arbeiten. Die Koordination der Projektgruppe übernimmt Tobias Brändle, Post-Doc im Projekt.
Im Projekt wird untersucht, inwieweit sich traditionelle und nicht-traditionelle Studierende in der Studieneingangsphase hinsichtlich Studienmotivation und -zielen, Lernengagement, Studienerfolg und –dauer unterscheiden und welche Ursachen für vorgefundene Unterschiede ermittelt werden können. Die Erkenntnisse dieser Grundlagenforschung sollen anschließend dazu genutzt werden, den Zugangsweg zum Studium weiter zu flexibilisieren und den Anteil von beruflich hoch qualifizierten Studierenden ohne Abitur weiter zu steigern. Insbesondere sollen ein modularisiertes Zulassungsverfahren, ein individualisiertes Anerkennungsverfahren sowie ein Mentoringsystem etabliert werden.
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