Das CGG
Centrum für Globalisierung und Governance
Das Centrum für Globalisierung und Governance wurde am 12. Februar 2004 mit einer öffentlichen Veranstaltung an der Universität Hamburg eröffnet. Ziel des Centrums ist es, das Verständnis über die Prozesse und die Wirkungen der Globalisierung zu erhöhen und zur Weiterentwicklung des Stands der empirischen Forschung und des theoretischen und methodologischen Rahmens zur Analyse des Zusammenwirkens von Globalisierung und Governance beizutragen. Dabei geht es insbesondere darum, die Rolle neuer Governancestrukturen und -mechanismen zu analysieren, die als Reaktion auf die beschleunigte Verdichtung der weltweiten ökonomischen, sozialen, technologischen und kulturellen Beziehungen entstanden sind. Neben der Erforschung der globalisierungsbedingten Veränderungen von Strukturen und Prozessen der Governance, widmet sich das Centrum vornehmlich den Veränderungen bei den substantiellen Ergebnissen von Governance (Politikergebnisse, soziale Strukturen und Prozesse).
Die Begriffe der „Globalisierung“ und der „Governance“ sind in den Sozialwissenschaften und in der politischen Diskussion umstritten. Das CGG versteht seine Rolle nicht darin, sich in diesen Diskussionen parteiisch zu positionieren oder endgültige Begriffe und Konzepte zu kreieren. Vielmehr geht es darum, eine Plattform für eine kritische Diskussion zu schaffen. Zu dem Zweck planen wir ein breites Spektrum von Aktivitäten, die sich auf Fragen von Globalisierung und Governance beziehen, wie Forschungsprojekte, Tagungen, Kolloquien, Veröffentlichungsreihen, sowie Trainings-Programme und die Einrichtung einer Graduiertenausbildung.




